Aus verfahrenen Situationen werden produktive Arbeitsprozesse

Aus verfahrenen Situationen  werden produktive Arbeitsprozesse
Mediation ist ein Konfliktlösungsverfahren, bei dem die Konfliktbeteiligten mit Hilfe

des Mediators selbst die Konfliktlösungen erarbeiten. Der Mediator ist allparteilich

und verantwortlich für die Prozesssteuerung, die Konfliktparteien nehmen freiwillig teil. Eine Mediation ermöglicht den Konfliktbeteiligten größtmögliche Selbst-

gestaltung und Selbstverantwortung.


Der Ablauf

Zunächst werden Vorgespräche mit den Konfliktparteien geführt, anschließend wird ein Vertrag über die Durchführung einer Mediation und die Rahmen-

bedingungen geschlossen. Wir legen Gesprächsregeln fest und der genaue Streitstand wird von den Beteiligten erläutert. Die Interessen, Motive und Ziele der Konfliktparteien werden erfragt  und die Liste der zu lösenden Themen wird vereinbart. Im nächsten Schritt werden Lösungen erarbeitet und in einer Abschlussvereinbarung festgehalten. Nach einem Monat erfolgt eine Nachfrage bei Klienten, ob weiterer Klärungsbedarf.


Jeder gewinnt

Ein Konflikt hat meist nicht nur etwas mit den Persönlichkeiten der oder des Betroffenen zu tun, sondern auch mit der Organisationskultur und den Arbeitsprozessen, in denen er entstanden ist. In diesem Fall ist die Mediation ein sehr gutes Werkzeug, in dem die Konfliktbeteiligten in einem geschützten  Rahmen viel über sich lernen, aber auch darüber, was eigentlich in ihrer Organisation/Zusammenarbeit  passiert. Durch meine transaktionsanalytische Ausbildung kann ich sowohl die persönliche Kommunikation als auch die Dynamik und Organisation von Gruppen erfassen und veranschaulichen. So können persönliche Verhaltensweisen im Hinblick auf ihre Wirkungen verstanden aber auch Arbeitsprozesse erkannt und so verändert werden, dass sie produktiv sind.